Reinert Ritz GmbH, Nordhorn - Klausheide
Reinert Ritz GmbH, Nordhorn - Klausheide Reinert Ritz GmbH, Nordhorn - Klausheide
Reinert Ritz GmbH, Nordhorn - Klausheide

Unser Unternehmen

1970 als Ingenieurbüro für Kunststofftechnik gegründet, befaßte man sich in erster Linie mit der Entwicklung werkstoffgerechter Problemlösungen.

Im angeschlossenen Produktionsbetrieb wurden die technischen Voraussetzungen für die heutige Fertigung geschaffen

Mit der Zertifizierung nach DVGW GW 335 B2 verfügt Reinert-Ritz über alle z.Zt. verfügbaren Zertifikate mit Registrier- nummer hinsichtlich Formteile aus PE 100 für die Gas- und Wasserversorgung.

Unternehmensentwicklung

Seit 15 Jahren hat Reinert-Ritz seinen Hauptsitz in der Grafschaft Bentheim. Das Kunststoffunternehmen siedelte sich 1992 im Außenbezirk Nordhorns, im Gewerbegebiet Klausheide-Ost an.

Bereits aus der Ferne ist für den Besucher die klare Gliederung der einzelnen Fertigungshallen erkennbar. Hier entstehen hochwertige Halbzeuge und Fertigungserzeugnisse für den Apparate- und Rohrleitungsbau.

Die Fertigung wird vom Eingang der Rohstoffe bis zum Halb- und Fertigerzeugnis mittels modernster Prüfanlagen nach nationalen und internationalen Qualitätsnormen und Richtlinien überwacht. Die Grundpfeiler des Erfolges bilden die aus Forschung und Entwicklung geschaffene Basis, erfahrene, hoch motivierte Mitarbeiter so wie ein moderner Maschinenpark. In den ständig optimierten Produktionshallen vereinen sich Spritzguss, Extrusion, Spanabhebung und Schweißtechnik.

Die Reinert-Ritz GmbH ist führend bei der Produktion von Hohl- und Vollstäben. Hohl- und Vollstäbe werden in über 200 Abmessungen vorzugsweise aus Polyethylen und Polypropylen in höchster Güte gefertigt. Standard- und Sonderabmessungen werden in Kombination mit auftrags- und lagerbezogener Produktion nach Kundenwunsch erstellt. Zu den besonderen Stärken zählen vor allem die großen Abmessungen. Hohlstäbe werden bis zu einem Außendurchmesser von 1850 mm und Vollstäbe bis 1010 mm extrudiert.

Die Reinert-Ritz GmbH verfügt über ein breites Spektrum an Formteilen für die Gas- und Wasserversorgung, Abwasserdruckleitungen / Kanalisation / Deponie und Industrie bis d 1600 mm. In der Wasserversorgung hat sich Reinert-Ritz im nationalen und internationalen Wirtschaftsraum einen Namen gemacht. Gerade im Bereich der PE Großformteile sieht das Unternehmen seine Zukunft. Da die Entwicklungsprozesse sehr langwierig und kostenintensiv sind, wird ein Großteil der entwickelten Produkte durch Patente abgesichert.

Eine kompetente Vertriebsmannschaft sorgt im täglichen Dialog mit den Kunden dafür, Wünsche an das Unternehmen heran zu tragen. Der hohe Grad des Informationsaustausches trägt dazu bei, dass kontinuierlich neue Produkte mit einem hohen Gebrauchsnutzen für den Kunden entwickelt werden, die sich optimal in Prozesse und Systeme einbinden lassen. Den Schwerpunkt bildet für die nächsten Jahre der Vertrieb von Rohrleitungsteilen aus Polyethylen für die Wasserversorgung, bei der gerade die Sicherheit und Qualität im Vordergrund stehen. Auf vielen nationalen und internationalen Messen werden die Erzeugnisse des Unternehmens präsentiert und Kontakte zu potentiellen Kunden im In- und Ausland hergestellt. Reinert-Ritz liefert weltweit in 37 Länder.

Mitten drin in einer starken Wirtschaftsregion – Die niedersächsische Kreisstadt Nordhorn grenzt direkt an die Niederlande und ist Mitgliedsgemeinde der Euregio und damit wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt in der näheren Region. Für die verkehrsgünstige Lage sorgen die nahen Autobahnen A 30 (West-Ost-Verbindung) und A 31 (Nord-Süd-Verbindung).

Chronik

  • 1970–1992 Produktion in Radevormwald Konstruktion und Produktion von Kunststoffteilen für Chemieanlagen, Armaturen und Rohrleitungen
  • 1992 Gründung einer 2. Produktionsstätte in Nordhorn
  • 1994 Bau einer 2.Produktionshalle in Nordhorn und komplette Verlagerung des Stammwerkes Radevormwald nach Nordhorn.
  • 1998 Bau der 3. Produktionshalle in Nordhorn
  • 2004 Bau der neuen Versand und Lagerhalle
  • 2007 Fertigstellung des neuen Bürogebäudes und der Produktionshalle Sonderbau

Produktionsprogramm

Produktionsprogramm für die Ver- und Entsorgung

Bitte klicken Sie auf die einzelnen Einträge um mehr Informationen über das entsprechende Produkt zu sehen.

Sonderflanschverbindung

HP – Flansch

Fußbögen

T-Stücke für Hydrantenanschluss

T-Kreuzstücke für Hydrantenanschluss

X-Kreuzstücke für Hydrantenanschluss

Aufnahme für Hydrantenspritzende Ausführung 1

Aufnahme für Hydrantenspitzende Ausführung 2

Württemberger System

Hausanschluss-Zwischenflanschstück

Übergangsrohrverbindung

Übergangsstück PE auf Guss

Reparaturkupplung PE auf PVC

Übergangs-Kupplung PE auf PVC

REINOGRIP Doppelsteckmuffen

Reparaturkupplung REINOGRIP

E-Stücke REINOGRIP

T-Stücke (MMB) REINOGRIP

Bögen REINOGRIP

Gasausbläser

Kondensatsammler

Großrohrformteile

Polyethylen-Rohrsysteme sind: zuverlässig, wirtschaftlich und zweckmäßig. Aufgrund der sehr guten Eigenschaften des Werkstoffes sind die Einsatzgebiete im kommunalen und industriellen Rohrleitungsbau vielfältig. In Deutschland wurden 2001 Großrohre für die Trinkwasserversorgung in einer Gesamtlänge von 1.276 km installiert (AMI Studie von 2003).Davon wurden 27%, d.h. 350 km, in PE ausgeführt. In Zentraleuropa haben sich PE-Rohrsysteme in der Ortsgasverteilung im Nieder- und Mitteldruckbereich fest etabliert. Eine Vorreiterrolle nimmt dabei England ein. Dort werden PE-Transportleitungen bis zu d 630 mm eingesetzt.

In der Druckentwässerung werden PE-Großrohre bis d 1600 mm eingesetzt. Für Versorgungsleitungen kam ein starker Aufschwung mit der Einführung des Werkstoffes PE100.Aufgrund der höheren Materialfestigkeit konnten die Rohrwanddicken reduziert, höhere Drücke realisiert und Kosten minimiert werden. Die Projektierung und Auslegung sollte so erfolgen, dass statische und dynamische Belastungen bei den verschiedenen Anwendungen die geforderte Lebensdauer garantieren und alle Bauteile in der Rohrleitungssystemkette gleiche Festigkeiten aufweisen.

PE Rohre sind dauerhaft korrosionsbeständig und besitzen einen geringen Reibungskoeffizienten, somit eine bessere hydraulische Kapazität, die während der gesamten Betriebsdauer erhalten bleibt.

Verschweißte Systeme stellen eine dichte, längskraftschlüssige und homogene Materialverbindung dar, die selbst bei starken Erdbewegungen wie Bergsenkungen und Erdbeben ihre Funktionalität behalten.

Variable Rohrlängen von bis zu 30 m ermöglichen es, die Anzahl der benötigten Verbindungsstellenerheblich zu reduzieren.

Rohrleitungssysteme nach den einschlägigen Normen und Werksnormen stehen für alle Rohrdurchmesser zur Verfügung.

Beim Anschluss von Rohrleitungen aus PE an Armaturen oder andere Rohrsysteme wird vom Planer und Anwender die Flanschverbindung eingesetzt. Für den geforderten Bedarfsfall stehen nennweitengerechte Los- und Festflanschverbindungen zur Auswahl.

Der Sonderflansch ist ein nennweitengerechter Festflansch mit hinterlegtem Losflansch aus Stahl oder Guss. Er bietet den Vorteil, dass das Kunststoffrohr ohne Nennweitenversatz an eine Armatur, Guss- oder Stahlrohr angeschlossen werden kann. Bei der herkömmlichen DIN Losflanschverbindung kommt es zu einem unerwünschten Querschnitt-Versatz der Bauteile.

Die Abbildung zeigt eine Sonderflanschverbindung an einer Armatur, mit integriertem O-Ring und hinterlegtem Guss- oder Stahlflansch. Standardmäßig wird die Sonderflanschverbindung mit langem Rohrstutzen geliefert, um bauseits problemlos schweißen zu können. Der O-Ring dichtet bereits bei geringen Anzugsmomenten. Standardanzugsmomente erhöhen die Sicherheit.

Um bei steigenden Betriebsdrücken und größeren Nennweiten eine sichere Verbindung anbieten zu können, wurde der HP-Flansch (High Pressure) entwickelt. Die HP-Losflanschverbindung besteht aus einem speziellen Vorschweißbund und einem Losflansch, der eine hochwertige Kunststoffbeschichtung aufweist. Die verfügbare Kontaktfläche wird voll genutzt, um die Rohrkräfte besser zu übertragen. Gleichzeitig wird der Bundaußendurchmesser durch Stege im Losflansch geführt. Zusätzlich sorgt eine innen-liegende Ringwulst und eine umlaufende Nut im Bund dafür, dass der kritische Bereich allseitig gekammert ist. Das bewirkt, dass sich unter Druck der Bund auf Dauer nicht verformen kann und die Verbindung folglich dauerhaft dicht ist.

Profildichtungen mit Stahleinlage finden heute immer mehr Zuspruch und werden nach DVS 2210-1 für Drucksysteme = 10 bar empfohlen.

Mit der Einführung von PE 100 werden vermehrt Projekte bis 25 bar geplant und mit dieser Flanschverbindung realisierbar. Diese dauerhaft sichere Verbindung bietet den Vorteil einer Losflanschverbindung und weist gleichzeitig die Stabilität einer Festflanschverbindung auf. Der HP-Flansch wird standardmäßig mit langem Rohrende geliefert, um problemlos schweißen zu können.

T-Stücke unterliegen hohen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen. Durch den mehrachsigen Spannungszustand treten bei nicht ausreichender Dimensionierung Verformungen auf, die zum Versagen des Formteils führen können. Aus Hohlstab gefertigte T-Stücke sind so dimensioniert, dass sie bei den unter Druck auftretenden Spannungen ausreichende Sicherheiten bieten.

Diese T-Stücke werden bis d 1600 mm in den gängigen Druckstufen gefertigt. Ein besonderer Vorteil dieser Fertigungsweise ist, dass auch reduzierte Abgänge gleich in der gewünschten Dimension ausgeführt werden können. Sollte eine Armatur (Hydrant oder Entlüfter) auf das T-Stück gesetzt werden, wird eine dickwandige Spezialflanschverbindung werkseitig angeschweißt, damit für ausreichend Stabilität gesorgt ist. Diese Version ist platzsparend, stabil, sicher und preiswert. Statt aufwändig mehrere Reduktionen am Abgang des egalen T-Stücks anzuschweißen, sollte auf reduzierte T-Stücke zurückgegriffen werden.

Bereits diese beiden Beispiele beweisen das variable System und machen die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten deutlich.

Auf der Kunststoffmesse K 2004 in Düsseldorf wurden zum ersten Mal neu konstruierte T-Stücke vorgestellt. Diese aus einem Profilstab hergestellten Formteile sind so konstruiert, dass insbesondere die Bereiche verstärkt sind, an denen Spitzenspannungen auftreten. Derzeit können diese T-Stücke in d 560, d 630 und d 710 mm geliefert werden.

Qualitativ anspruchsvolle Lösungen erfordern kompetente Beratung und materialspezifisches Wissen. Die Fertigung wird vom Rohstoffeingang bis zum Halb- oder Fertigerzeugnis mittels modernster Prüfanlagen überwacht. Alle Produkte der Reinert-Ritz GmbH entsprechen den nationalen und internationalen Normen und Richtlinien.

Branchenkunden

  • Gas- und Wasserversorgung
  • Abwasserdruckleitungen
  • Kanalisation
  • Deponie
  • Industrie
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Rauchgasentschwefelung

Gesamtübersicht Produkpalette

  • nahtlose Bögen / Segmentbögen / Winkel
  • Flanschverbindungen
  • Vorschweißbunde / Losflansche / Festflansche
  • Sonderflanschverbindungen / HP-Flansch
  • Profildichtungen
  • Armaturenanschlüsse
  • Fußbögen und Hydrantenendstücke für Hausanschluss
  • T-Stücke / T-Kreuz- / X-Kreuzstücke für Hydrantenanschluss / Aufnahmen für Hydrantenspitzende
  • Württembergisches System / Zwischenflanschstück
  • T-Stücke (lang, mit HP-Flansch, sohlengleich)
  • Abzweige / Hosenstücke / Messstutzen
  • Übergänge auf andere Werkstoffe
  • Übergangsrohrverbindungen PE-Stahl
  • Übergänge PE-Guss
  • Übergänge PE-PVC
  • Anschlussstücke PE auf Steinzeug
  • Reduzierstücke
  • längskraftschlüssige Steck-Kupplungen REINOGRIP
  • längskraftschlüssige Reparaturkupplung REINOGRIP
  • längskraftschlüssiges Formteilprogramm REINOGRIP
  • Gasausbläser / Kondensatsammler
  • Pass- und Ausbaustücke
  • Mauerdurchführungen / Schachtfutter / Muffen / Kompensatoren / Festpunkte
  • Verschraubungen
  • Rohrendkappen
  • Ziehköpfe
  • Baugruppen
  • Scheibenschaugläser
  • Chemikalienschaufeln
  • Hohl- und Vollstäbe / Zuschnitte

Alle Formteile können verlängert geliefert werden. Aus unserem umfangreichen Stäbelager fertigen wir für Sie Formteile nach Ihren Maßangaben.

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